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Rückblick: Die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände im Freistaat Sachsen (LAGF) zu Gast bei Staatsministerin Regina Kraushaar

F. Fürst und E. Brackelmann (eaf Sachsen e.V.), T. Staudt (DFV LV Sachsen e.V.), B. Fischer (Shia e.V. LV Sachsen)

(von links nach rechts)

Staatsministerin R. Kraushaar 


Bildquelle: SMIL/Sack-Engelbrecht

Am 21. Januar 2026 war die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände im Freistaat Sachsen (LAGF) und damit auch unser DFV-Landesverband Sachsen zu Gast im Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) bei Frau Staatsministerin Regina Kraushaar. Neben der Kurzvorstellung der Verbandstätigkeiten und der Projektarbeit hatten alle Verbände die Möglichkeit mit Frau Kraushaar in einer Art Mindset familienpolitisch relevante Themenschwerpunkte zu platzieren und die Schnittmengen mit dem SMIL herauszuarbeiten. 

 

Ein wichtiges Schwerpunktthema war u.a. der weitere Ausbau der familienfreundlichen Verkehrsinfrastruktur in Sachsen im Bereich des ÖPNV mit einer guten Anbindung des ländlichen Raumes und mit einem möglichst landesweit vereinheitlichten familienfreundlichen ÖPNV-Tarif. Dies gestaltet sich in Sachsen wegen der Vielzahl der vorhandenen unterschiedlichen Verbundräume mit eigener Tarifverantwortung schwierig. Die diesjährige Fusion der Verkehrsverbünde VVO und ZVON wird hier zumindest in der Region zwischen Dresden/Meißen bis hin nach Görlitz durch einen dann einheitlich tariflich geregelten Verbundraum zu einer Tarifvereinheitlichung und damit zu einer Vereinfachung führen.   

 

Zur Sprache kamen die derzeitig schwere Finanz-, Haushalts- und Wirtschaftslage in Sachsen und dass die generell starke Preisentwicklung nach oben vor allem auch die Infrastrukturkosten / Verkehrsinfrastrukturkosten in Sachsen betrifft, die derzeit schon extrem hoch ausfallen. 

 

Themen wie soziale Medien und Wohnraumsituation für Familien in Sachsen wurden ebenfalls erörtert. Wohnen in Sachsen - gerade für Familien auch über alle Generationen hinweg - bietet jede Menge politischen Gesprächs- und vor allem Handlungsbedarf. Besonders im Hinblick auf die Verfügbarkeit sowie Bezahlbarkeit ergeben sich wichtige Unterscheidungskriterien vor allem zwischen städtischen und ländlichen Bereich. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Sachsen und den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedenster Altersgruppen in bestimmten Lebensphasen ergibt sich für Sachsen ein bewegtes Bild.

 

Bereits im Herbst 2026 ist ein Anschlussgespräch im Rahmen der LAGF im SMIL mit Frau Staatsministerin Kraushaar anvisiert.