Aktuell

Hier finden Sie einerseits Termine, Veranstaltungen, Artikel und Mitteilungen des Deutschen Familienverbands in Sachsen und bundesweit. Andererseits stellen wir Ihnen ebenfalls Informationen und News von Partnern zur Verfügung und Verlinken deren Artikel und Angebote.


Berlin, 24.06.20


Pressemitteilung

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Familien müssen im Fokus stehen

Berlin, 24. Juni 2020 – Zum Start der am 01. Jul i 2020 beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft fordern die in der AGF zusammengeschlossenen Familienorganisationen die Bundesregierung auf, die Familie in das Zentrum ihrer Tätigkeiten zustellen und die sogenannte Kindergarantie entscheidende Schritte voran zubringen.


„Die Corona-Krise hat in ganz Europa eindrücklich gezeigt, dass es die Familien sind, auf deren Basis Gesellschaft funktioniert“, so Daniela Jaspers, die Vorsitzende der AGF. „Während die Strukturen um sie herum zerbrachen, rückten die Familien zusammen und haben mit großen Anstrengungen vielfältige gesellschaftliche Grundfunktionen aufrechterhalten. Sie mussten jedoch zusehen, wie Rettungsschirme für Wirtschaftsbereiche aufgespannt wurden, während es für sie selbst auch finanziell immer enger wurde“, betont Frau Jaspers. „Betroffen waren dabei alle Bereiche des Familienlebens, unter anderem die Kinderbetreuung, Schule, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Pflege von Angehörigen.“

 

Die Familienorganisationen betonen, dass ein ganzheitlicher Blick auf die Bedarfe von Familien und auf alle Familienformen geworfen werden müsse. ...

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Pressemitteilung AGF
200624_PM_AGF_Start_EU_Ratspraesidentsch
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Dresden 18.05.20


30 Jahre - für Familie

Liebe Mitglieder,

liebe Familienfreunde,

 

30 Jahre DFV Sachsen – das ist eine lange Wegstrecke mit vielen Begleitern und ein echter Grund zum Feiern!

 

Deshalb haben wir für Sie alle einen bunten Strauß an Grußworten, Erinnerungen, Rückblicken, Highlights aus den Kreis- und Ortsverbänden, aber auch Ausblicken und Wünschen für die Zukunft zusammengestellt.

 

Wir danken allen, die sich an dieser Festschrift, aber vor allem am Weg des DFV Sachsen beteiligt haben. Es waren neben den Mitarbeitern, Referenten, Unterstützern und Kooperationspartnern auch der Freistaat Sachsen mit seiner Förderung - und nicht zuletzt die Mitglieder des DFV Sachsen. Sie stehen stellvertretend für alle Familien, die wir stärken möchten und für deren Anliegen wir gerne eintreten.

 

Seit Ende 2019 tun wir das mit einem neugewählten Vorstand, der aus neuen, aber auch langjährigen erfahrenen Mitgliedern besteht, eine gute Voraussetzung für die aktuellen Zeiten mit immer neuen Herausforderungen an Familien und damit auch an ihre Interessenvertretung.

 

Familie ist das eigentlich Wichtige, niemals haben wir das mehr gemerkt als in den letzten Wochen. Auch wenn die Zeiten gerade schwierig sind, das Zusammensein in der Familie, mit Kindern, ist ein großes Glück! Wo Unterstützung nötig ist, weil Familien ihrer Verantwortung nur eingeschränkt nachkommen können, bieten wir diese gerne an – durch beratende Angebote im Rahmen unserer Elternakademie, durch unsere Elternbriefe oder durch unsere Einlassungen in der Landespolitik, mit der wir immer wieder das Familienwohl in den Fokus rücken möchten.

 

Wir als DFV Sachsen möchten die Arbeit der letzten 30 Jahre hoffentlich noch viele Jahre fortsetzen und dazu beitragen, dass man sich als Familie im Freistaat Sachsen zufrieden und anerkannt fühlt!

 

Ihre Eileen Salzmann

Landesvorsitzende

 

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30 Jahre DFV Sachsen e.V.
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15.05.20


Mehrwertsteuer: 7 Prozent für Kinder

Der Deutsche Familienverband fordert zum Internationalen Tag der Familie geringere Mehrwertsteuern für Kinderprodukte.

 

(Berlin). Durch Kurzarbeit und Lohnausfälle wegen der Corona-Pandemie hat sich die finanzielle Situation von Familien verschärft. „Eine Senkung der Mehrwertsteuer für Kinderprodukte würde Familien schnell helfen und ist einfach umzusetzen“, sagt Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV). Alleinerziehende, Familien mit mehreren Kindern und Familien mit geringem Einkommen würden besonders profitieren.

Der DFV fordert, dass die Mehrwertsteuer für Produkte wie Babynahrung, Windeln und Kinderkleidung von 19 auf sieben Prozent gesenkt wird. Anstoß ist der Gesetzentwurf zur Senkung der Umsatzsteuer für die angegriffene Gastronomie, der heute im Bundestag beraten werden soll. „Was für Restaurants möglich ist, muss auch für Familien zu machen sein. Kinderprodukte gehören zum familiären Grundbedarf und sollten wie Milch, Mehl und Tee günstiger zu konsumieren sein“, so Zeh.

Schon in gewöhnlichen Zeiten haben Familien hohe Ausgaben beim Verbrauch. Allein aufgrund ihres Wachstums benötigen Kinder in manchen Lebensphasen mehrmals im Jahr neue Kleidung und Schuhe. „Die Entlastung von Familien über den ermäßigten Mehrwertsteuersatz ist ein längst überfälliger, notwendiger Schritt“, sagt der DFV-Präsident. Perspektivisch müsse es für Familien eine Rückerstattung aller Verbrauchsteuern geben, die auf den Kindesunterhalt bzw. das Existenzminimum des Kindes entfallen.

Die Senkung der Mehrwertsteuer für Kinderprodukte ist eine jahrelange Forderung des DFV. „Der Deutsche Familienverband hat die Bedürfnisse von Familien im Blick. Kinder und ihre Eltern müssen bei allen Gesetzen und Verordnungen berücksichtigt werden, bei den Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie besonders“, so Zeh. „Familien tragen wesentlich zur Überwindung dieser Krise bei. Sie sollten in erster Linie ermutigt und unterstützt werden.“

 

Zur Person

Dr. Klaus Zeh ist Präsident des Deutschen Familienverbandes. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf Ingenieur, engagiert er sich seit 1989 politisch. Er war stellvertretender Vorsitzender des Demokratischen Aufbruchs und von 1990 bis 2012 Mitglied im Thüringer Landtag.

Im Freistaat Thüringen war Dr. Klaus Zeh Finanzminister (1990-94) und Familienminister (2003-2008) sowie Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei (2008-2009). Seit Juni 2011 bekleidet er das Amt des Präsidenten des Deutschen Familienverbandes. Von Juli 2012 bis Mai 2017 war er Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen.


09.05.2020


Ungerechte Belastung von Familien durch Steuern und Sozialabgaben – Horizontaler Vergleich deckt Schieflage auf

Familien in Deutschland sind von Armut bedroht. Der Deutsche Familienverband (DFV) und der Familienbund der Katholiken (FDK) legen dar, dass das selbst erwirtschaftete Einkommen durch Sozialabgaben bereits beim Durchschnittseinkommen nicht mehr zum Leben reicht.

 

(Berlin/Freiburg). Der Staat muss seinen Bürgern das nötige Mindesteinkommen zur Bestreitung ihrer Existenz belassen. Das wurde 1990 vom Bundesverfassungsgericht festgestellt. Mit dem Existenzminimum wird für jeden Menschen die gesellschaftliche Teilhabe gesichert. Einer Familie mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen von 35.000 Euro fehlen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben bereits 270 Euro pro Monat am Existenzminimum. Mit jedem zusätzlichen Kind vergrößert sich die finanzielle Lücke. „Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Lage für Familien 2020 erneut verschlechtert“, sagt DFV-Präsident Klaus Zeh. „Durch eine familienblinde Abgabenregelung verschärfen die Sozialabgaben das Armutsrisiko von Eltern und ihren Kindern.“


Dresden, 5.05.2020


30 Jahre Deutscher Familienverband Sachsen e.V.

DFV Sachsen in Zahlen

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Was ist und was will Familienpolitik?
30 Jahre DFV Sachsen Fest-Beitrag
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Dresden, 28.04.2020


Familienwohl in Corona-Zeiten - 10 Forderungen an die Politik

Eltern und Familien sind an ihrer Belastungsgrenze angekommen und einige bereits darüber hinaus, mit weitreichenden Folgen für sich und ihre Kinder.

 

Daher fordert die LAGF zur aktuellen Corona-Lage:

 

  1. Bei allen nächsten Entscheidungen im Freistaat Sachsen zur Corona-Lage – ob Lockerungen oder evtl. weitere Einschränkungen – muss das Kindeswohl und das Familienwohl ausdrücklich berücksichtigt werden.
  2. Eltern, Alleinerziehende, Kinder und Familien brauchen eine Perspektive, wie trotz Corona der Kontakt zu gleichaltrigen Kindern und eine Entlastung im Alltag möglich ist.
  3. Wenn Kita- bzw. Schul-Öffnungen weiterhin nicht möglich sein werden, müssen Alternativen entwickelt werden und Bewegungsräume für Kinder geschaffen werden.
  4. Es sind Regeln zu erarbeiten, wie Homeoffice und die Betreuung von Kindern einschließlich der Begleitung von Homeschooling miteinander vereinbart werden können.
  5. Für Homeschooling sind sachsenweite Leitlinien festzulegen. Die Verantwortung und die Auslegung dürfen nicht einzelnen Lehrkräften oder Schulen überlassen bleiben.
  6. Einkommenseinbußen, die aus der notwendigen Betreuung von Kindern entstehen, müssen erkannt und ausgeglichen werden.
  7. Abo-Verträge des öffentlichen Nahverkehrs für Schüler, Studenten (Semesterticketbeitrag) und Eltern im Homeoffice sind rückwirkend auszusetzen, da diese durch Schul- bzw. Universitäts-/ Hochschul-Schließungen nicht genutzt werden. Dies kann analog zu dem Erlassen der Kitagebühren geschehen.
  8. Wenn Mehrwertsteuer-Senkungen für einzelne Gruppen möglich werden, dann auch für Bedarfe von Familien – eine langjährige Forderung mit neuer Aktualität und positiver Direkt-Wirkung!
  9. Wir schlagen ein sächsisches „Corona-Elterngeldes“ vor und bieten Unterstützung bei der kurzfristigen Ausarbeitung von Leitlinien dazu an.
  10. Zur Erhöhung der Akzeptanz von notwendigen Maßnahmen fordern wir mehr Einheitlichkeit mit anderen Bundesländern – oder bei Abweichungen entsprechende Begründungen, die auf die spezifische Situation in Sachsen abzielen.

Corona zeigt: Familienleben braucht freie Zeit miteinander – es geht nicht nebenbei. Daher müssen Familien auch nach Corona mehr und vor allem angemessen entlastet und präventiv unterstützt werden.

Hier auch als Dateidownload

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Familienwohl in Corona-Zeiten - 10 Forderungen an die Politik
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8.03.2020


FABISAX Die Familiendatenbank Sachsen

Die Familiendatenbank FABISAX ist am 6.02.20 der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

 

Unter www.fabisax.sachsen.de sind Angebote der Familienbildung in einer zentralen Internetplattform zu finden.

 

Sozialministerin Petra Köpping hat das Portal FABISAX, die Datenbank für die Onlinesuche nach Familienbildungs- und Familienberatungsangeboten, im Rahmen eines Pressegesprächs in dem AWO Schwangeren- und Familienzentrum »Neues Leben« in Dresden, vorgestellt und freigeschaltet.

 

In der Datenbank finden sich Angebote für alle Altersgruppen und Familienkonstellationen ein ganz Sachsen.


24.02.2020

Der Kinderzuschlag ist jetzt auch online zu beantragen. Mit der interaktiven Video-Anwendung KiZ-Lotse können Sie ermitteln, ob Sie Anspruch auf Kinderzuschlag haben.



Dresden, den 11.12.2019


Gedanken zum Koalitionsvertrag

Seit dem 1. Dezember 2019 liegt der Entwurf des Koalitionsvertrages in Sachsen für die Legislaturperiode 2019 -2024 vor - *133 Seiten* Text mit *19 x* dem Stichwort "Eltern", *40 x* dem Stichwort "Familie" und *93 x* dem Stichwort "Kind". Vollständig nachgelesen werden kann der Entwurf zum Koalitionsvertrag hier.

Wir haben den Koalitionsvertrag analysiert und vor dem Hintergrund unserer Empfehlungen an die Koalitionspartner  bewertet. Unsere Stellungnahme zum Koalitionsvertrag listet Positives und Bedenkliches auf."